Freiheit motiviert - Geld nicht

Eine interessante Präsentation, für jeden Unternehmer der nicht versteht,

  • weshalb ein Büro mit Anwesenheitspflicht eine veraltete Idee ist
  • warum Menschen nur dann Geld wollen, wenn sie ihre Freiheit dafür aufgeben
  • und warum gut belohnte Manager immer schlechte Leistungen abliefern.

Die Anwesenheitspflicht in einem Büro zu bestimmten Zeiten entspricht der Anwesenheit in einem Gefängnis mit Nachtfreigang. Man verhandelt ein Gehalt, dass einem die verkaufte Freiheit abgelten soll. Dass man in einer fremdversorgten Gesellschaft Gelderwerb betreiben muss ist hinlänglich bekannt. Also bleibt - unter günstigsten Bedingnugen - nur mehr eine Freiheit, nämlich, in welches Gefängnis man sich stecken lässt.

Kein Angestellter wird jemals zugeben, dass er in Wirklichkeit gar nicht in einem Büro sitzen will. Die beliebteste Schutzbehauptung ist die "Trennung" zwischen Arbeit und Freizeit. Wem das Wort "Frei-Zeit" nicht ausreicht um den Hintergrund der Sachlage zu erkennen, dem kann man helfen: Allein dass man zwischen Arbeit und nicht Arbeit trennen will, deutet auf den Wert den die Arbeit (oder besser Beschäftigung) im Leben der meisten Menschen einnimmt. Sie ist etwas, von dem man sich täglich lösen (also befreien) muss. Da nimmt es nicht wunder, dass die meisten Firmen einen absolut beschissenen Service bieten. Mit Mitarbeitern, die dort gar nicht beschäftigt sein wollen hat man es schwer, kundenfreundlich und kompetent zu sein. Ohne Freiheit passiert eben nur Schlechtes.

Es bleibt zu hoffen, dass sich daran etwas ändert. Nicht nur weil das Leben schöner wird, wenn man die eigene Lebenszeit selbst verwaltet, sondern auch weil wir weniger Ressourcen verschwenden sobald wir nicht jeden Tag in einen Knast mit Firmenlogo pendeln.